Positive Psychologie im Selbstversuch – Teil 1 – Probieren geht über Studieren!

Also, worum geht es überhaupt? Positive Psychologie ist eine Form der Psychologie, die sich nicht auf die Probleme eines Menschen konzentriert, sondern daran arbeitet seine Stärken auszubauen und so seine Lebensqualität und Lebenszufriedenheit zu steigern.

Ich habe jetzt gerade mein erstes Semester Psychologie hinter mich gebracht und dachte mir komm‘, mal ausprobieren was da so dran ist. Ich bin weder psychisch krank, noch unglücklich und erhebe daher keinen Anspruch darauf wirklich testen zu können wie positive Psychologie wirkt und funktioniert. Es geht einfach nur darum auszuprobieren was passiert.

Seligman, Rashid & Park (2006) haben eine Form der Positiven Psychotherapie entwickelt, die aus sechs verschiedenen Komponenten besteht:

 

1. Using your strengths: Es geht darum seine eigenen Stärken zu erkennen und wie man sie mehr im eigenen Leben einsetzten kann. Zur Erfassung der eigenen Stärken wird der VIA-IS Test empfohlen. Damit kann man seine Top 5 Stärken ermitteln. Es ist empfehlenswert regelmäßig Rechenschaft über die eigenen Stärken abzulegen.

 

2. Three Good Things/ Blessings: Schreibe jeden Tag drei positive Ereignisse nieder und warum du glaubst, dass sie stattgefunden haben. Eigene gute Taten steigern die Lebenszufriedenheit außerdem auch noch.

 

3. Obituary/ Biography: Schreibe deine eigene Grabrede um die Dinge zu erkennen, die du im Nachhinein gerne getan hättest und um derentwillen du erinnert werden willst.

 

4. Gratitude Visit: Denke an jemanden, dem du dankbar bist aber demgegenüber du das nie richtig zum Ausdruck gebracht hast. Schreibe dieser Person einen Brief in dem du deine Dankbarkeit zum Ausdruck bringst und lese dieser Person den Brief am Telefon oder persönlich vor.

 

5. Active/ Constructive Responding: Reagiere mindestens einmal am Tag sichtbar positiv, enthusiastisch und konstruktiv auf die Neuigkeiten einer anderen Person.

 

6. Savoring: Nimm dir einmal am Tag die Zeit etwas zu genießen, was du sonst nur routinemäßig durchführst. Zum Beispiel etwas essen, duschen, ein Stück zu Fuß gehen etc..

 

Los geht’s, ich bin neugierig was passiert!

 

 

 

22.3.16 13:21, kommentieren

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Die Wolken ziehen

Die Wolken ziehen

So schnell als wären sie in Eile

Die Gedanken ruhen nicht

Als sei‘n sie mit den Wolken auf der Flucht.

 

Der Regen hat die Luft gewaschen

Die Sicht ist weit und klar.

Die Bäume sind vom Wind gekämmt.

In rauem Grau erstreckt sich Himmel weit und Land.

 

Es ist als wär‘ das Wetter unentschlossen

Noch zwischen Sturm und Stille

Und der Übergang ist noch nicht ganz geschafft

Die ersten Straßenlichter leuchten.

 

Ich möchte mit dem Winde gehen

Bäume kämmen, stürmisch sein.

Aber ich bleibe und die Wolken ziehen ohne mich

Unentschlossen wie das Wetter.

 

 

 


10.2.16 18:05, kommentieren


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