Die Wolken ziehen

Die Wolken ziehen

So schnell als wären sie in Eile

Die Gedanken ruhen nicht

Als sei‘n sie mit den Wolken auf der Flucht.

 

Der Regen hat die Luft gewaschen

Die Sicht ist weit und klar.

Die Bäume sind vom Wind gekämmt.

In rauem Grau erstreckt sich Himmel weit und Land.

 

Es ist als wär‘ das Wetter unentschlossen

Noch zwischen Sturm und Stille

Und der Übergang ist noch nicht ganz geschafft

Die ersten Straßenlichter leuchten.

 

Ich möchte mit dem Winde gehen

Bäume kämmen, stürmisch sein.

Aber ich bleibe und die Wolken ziehen ohne mich

Unentschlossen wie das Wetter.

 

 

 


10.2.16 18:05

Letzte Eintrge: Optimist, Realist, Pessimist?, An die Autofahrer hinter mir, Depression aus den Augen der Angehrigen - Teil 11- Weihnachts- und Neujahrsspecial , Heimat, Positive Psychologie im Selbstversuch Teil 1 Probieren geht ber Studieren!

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